Rechnungen automatisch statt von Hand


Rechnungen und Angebote habe ich lange von Hand gebaut, mit einer Vorlage, die ich für jeden neuen Beleg kopiert habe. Positionen reinschreiben, Tabellenzeilen verschieben, Ausrichtung nachziehen, Summen im Kopf nachrechnen und hoffen, dass ich mich nicht vertippt habe. Bei einer Rechnung im Monat war das kein Problem. Mit mehr Kund:innen wurde es lästig, weil dieselbe Frickelarbeit bei jedem neuen Beleg wieder von vorne losging.

Ein fertiges Rechnungstool oder eine Pages-Vorlage wollte ich dafür nicht, das wäre für so einen kleinen, wiederkehrenden Handgriff too much gewesen. Außerdem wollte ich schauen, was selbst möglich ist.

Die Idee dahinter ist ziemlich simpel. Ich trage meine Positionen, Mengen und Preise in eine kurze Textdatei ein, oder werde im Terminal Schritt für Schritt danach gefragt.

Ein kleines Python-Skript rechnet Zwischensumme, Rabatt und Gesamtsumme automatisch aus und lässt daraus im Hintergrund ein fertiges PDF drucken, mit automatischer Seitenzahl im Footer, egal wie lang die Rechnung wird.

Python-Beispiel

Die Textdatei bleibt danach als Datensatz liegen. Will ich später etwas ändern, passe ich sie an und lasse das PDF neu erzeugen.

Das Layout halte ich bewusst schlicht, weil es vor allem für mich selbst funktionieren soll. Kein Schnickschnack, den ich später pflegen muss.

Diesen Schritt-für-Schritt-Prozess im Terminal mag ich richtig gern, eine Frage nach der anderen, bis am Ende ein fertiges PDF steht. Und ich mag es, wenn so ein Prozess einmal eingerichtet ist und dann einfach durchläuft. Groß war das Projekt nicht. Eher eine fixe Idee, dann ein bisschen Nerd-Gefrickel zwischendurch, und am Ende eine kleine Vereinfachung, die mir seitdem regelmäßig Zeit spart.

Beispielangebot